Diese 10 Angewohnheiten bringen Restaurant-Servicemitarbeiter auf die Palme

Restaurant-Servicemitarbeiter

Ob im schicken Restaurant oder beim Mittagstisch ums Eck – gutes Personal sorgt dafür, dass der Besuch angenehm wird. Doch auch Gäste haben ihren Teil beizutragen. Manche Verhaltensweisen können Servicekräfte so sehr aufregen, dass selbst die routiniertesten unter ihnen die Augen verdrehen. Hier sind zehn Dinge, mit denen man sich garantiert keine Freunde unter den Kellnerinnen und Kellnern macht.

1. Nachbestellen in Etappen

Wer erst dann nach Extras fragt, wenn der Hauptgang schon serviert wurde, bringt unnötig Hektik in den Ablauf. Eine Runde Wasser hier, eine neue Gabel da – so kommen Servicemitarbeiter ins Schwitzen. Der Tipp: Besser alle Wünsche gesammelt bei der Bestellung äußern. Das spart Wege – und Nerven.

Um Ihrem Server das Leben zu erleichtern, bestellen Sie am besten alles, was Sie möchten, auf einmal … (Illustrationsfoto: Andrea Piacquadio / Pexels)

2. Mit den Fingern schnipsen

Nichts wirkt unhöflicher als ein Finger-Schnipsen in Richtung Kellner. Wer Aufmerksamkeit möchte, kommt weiter mit einem Lächeln, einem kurzen Handzeichen oder Augenkontakt. Schließlich möchte niemand wie ein Butler auf Zuruf behandelt werden.

Besonders für Kellner ist das Fingerschnipsen lästig. (Bild: Fotolia)

3. Tellerstapel als „Hilfe“

Gut gemeint, aber oft kontraproduktiv: Gäste, die benutzte Teller stapeln, um beim Abräumen „zu helfen“. Das Problem: Wackelige Türme können kippen, das Gleichgewicht ist selten ideal. Die meisten Profis ordnen das Geschirr ohnehin lieber selbst – sauber, sicher und routiniert.

4. Tobende Kinder zwischen den Tischen

Ein Restaurant ist kein Indoor-Spielplatz – das sehen auch viele Gäste so. Trotzdem kommt es vor, dass Kinder kreuz und quer durch den Gastraum flitzen. Dabei ist das Risiko, jemanden mit Tablett oder heißem Essen umzurennen, enorm. Rücksicht ist hier das Zauberwort – für alle Beteiligten.

Kleine Kinder können beim Service für Katastrophen sorgen … wenn sie nicht an ihren Tischen bleiben. (Illustrationsfoto: Monkey Business Images / Fotolia)

5. Die „beste“ Tischwahl erzwingen wollen

Manche Gäste bestehen auf einen ganz bestimmten Platz – und ignorieren dabei, dass das Personal oft gute Gründe für Tischzuweisungen hat. Ob Laufwege, Reservierungen oder Balance im Raum: Nicht jede Entscheidung ist willkürlich. Ein bisschen Flexibilität hilft dem Ablauf – und dem Klima.

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6. Beschwerden über Wartezeiten

Niemand wartet gern. Aber wer sich lautstark beschwert, noch bevor er sitzt oder bestellt hat, sorgt nicht gerade für gute Stimmung. Gerade zu Stoßzeiten sind Wartezeiten oft nicht zu vermeiden. Und nein – auch Kellner können niemanden dazu bringen, schneller zu essen.

7. Andere Gäste unterbrechen

Ein Klassiker unter den Nervensägen: Zwischenfunken, während gerade jemand anderes bedient wird. Geduld zahlt sich hier aus – und ist ein Zeichen von Respekt gegenüber den Mitmenschen am Nachbartisch.

8. Stifte behalten

„Darf ich mal kurz Ihren Kugelschreiber?“ – kein Problem, wenn er danach zurückkommt. Leider passiert genau das oft nicht. Gerade in der Gastronomie sind Stifte ein knappes Gut. Wer also einen geliehen hat, sollte ihn auch wieder abgeben.

9. Das Handy versperrt die Sicht

Handys auf dem Tisch sind nicht nur unhöflich – sie stehen auch oft im Weg. Wenn Speisen serviert werden und sich zwischen Smartphone, Powerbank und Brille kein Platz mehr findet, wird’s für den Service unnötig kompliziert. Ein bisschen Ordnung auf dem Tisch macht’s für alle angenehmer.

10. Kein Trinkgeld geben

Viele Beschäftigte in der Gastronomie sind auf Trinkgeld angewiesen. Wer sich ausgiebig bedienen lässt, aber am Ende keinen Cent übrig hat, sorgt für Frust. Natürlich ist Trinkgeld freiwillig – aber es ist auch ein Zeichen von Anerkennung für oft harte Arbeit, die im Hintergrund passiert.

Beim Essen außer Haus ist Trinkgeld immer willkommen. (Illustrationsfoto: Sam Dan Truong / Unsplash)

Fazit: Mit Respekt läuft’s besser

Ein Restaurantbesuch ist für viele ein Stück Alltag, für andere ein besonderer Moment. Für die Mitarbeitenden im Service ist es tägliche Routine – aber keine einfache. Ein bisschen Wertschätzung, Geduld und gutes Benehmen sorgen dafür, dass beide Seiten mit einem Lächeln nach Hause gehen.

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Bild von Matteo Fischer
Matteo Fischer

Ich heiße Matteo. Schon seit meiner Kindheit begeistert mich das Kochen – auf diesem Blog teile ich meine Tipps, Rezepte und meine Leidenschaft für die kulinarische Welt.

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