| 🍸 Was ist das? | 🥭 Hauptzutaten | ✨ Besonderheiten | 📍 Herkunft & Background |
|---|---|---|---|
| Ein moderner, fruchtig-süßer Cocktail-Klassiker mit Vanille und Passionsfrucht. Beliebt in Bars & zuhause. | Vanille-Vodka Passionsfruchtlikör Limettensaft Vanillesirup Passionsfrucht Shot Prosecco/Champagner | – Separater Schaumwein-Shot als „Palate Cleanser“ – Elegantes Martiniglas mit halber Passionsfrucht – Gut alkoholfrei adaptierbar | 1999 in London erfunden von Douglas Ankrah (ursprünglich „Maverick Martini“) – frech, sexy und einprägsam. |
Was ist ein Pornstar Martini und warum ist er so beliebt?
Der Pornstar Martini ist ein moderner Cocktail-Klassiker, der nicht nur durch seinen provokanten Namen, sondern auch durch seinen einzigartigen Geschmack und seine markante Präsentation auffällt. Bestehend aus Vanille-Vodka, Passionsfruchtlikör und frischem Limettensaft, serviert mit einem extra Shot Champagner oder Prosecco, ist dieser Drink ein echter Hingucker – und Geschmacksträger. Gerade in Großbritannien hat sich der Pornstar Martini in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Cocktails überhaupt entwickelt.
Aber was macht ihn so besonders? Die Kombination aus süßen, tropischen Aromen und spritziger Frische trifft den Nerv vieler Cocktailfreunde. Dazu kommt die Präsentation: Ein elegantes Martiniglas, ein halber Passionsfruchtkern als Deko obenauf – und dazu der kleine Shot Sekt oder Champagner, der nicht einfach dazu da ist, „Farbe zu bekennen“, sondern tatsächlich eine kulinarische Funktion erfüllt. In diesem Artikel zeige ich dir alles, was du über diesen Cocktail wissen musst – von seiner Herkunft über die Zutaten bis hin zu Varianten und Zubereitungstipps.
Woher stammt der Pornstar Martini?
Erfunden wurde der Pornstar Martini im Jahr 1999 vom Londoner Barkeeper Douglas Ankrah in seinem Barprojekt namens LAB London. Der Drink hieß zunächst ‚Maverick Martini‘, benannt nach einem Club in Cape Town, Südafrika, den Ankrah besucht hatte. Aber der Name „Pornstar Martini“ setzte sich durch – provokant, aber einprägsam. Ankrah selbst sagte, er habe sich den Namen ausgesucht, weil der Drink so „frech, sexy und unvergesslich“ sei – genau wie eine Pornodarstellerin.
Obwohl der Name kontrovers ist (einige Supermarktketten benannten vor Kurzem ihre Version in „Passion Star Martini“ um), konnte das dem Erfolg des Cocktails keinen Abbruch tun. Heute gehört der Pornstar Martini zu den beliebtesten Cocktails auf Barkarten in London, Berlin, Paris und darüber hinaus.
Woraus besteht ein klassischer Pornstar Martini?
Der Klassiker basiert auf einer sehr harmonischen Kombination von süß, fruchtig und leicht sauer. Hier sind die ursprünglichen Zutaten:
- Vanille-Vodka – am besten echtes Vanillearoma oder Marken wie Absolut Vanilia oder Grey Goose Vanille verwenden
- Passionsfruchtlikör – meist Passoã; Alternativen wie Giffard bieten jedoch eine natürlichere Note
- Frisches Passionsfruchtpüree oder -saft – für mehr Frische und Fruchtigkeit
- Limettensaft – liefert die nötige Säure für die Balance
- Vanillesirup – um Süße und Tiefe zu ergänzen
- Ein halber Passionsfruchtkern – als Deko, aber auch für die Optik und den leichten Crunch
- Ein Shot Sekt oder Champagner – separat serviert
Die Kombination von cremiger Vanille mit der exotischen Säure der Passionsfrucht ergibt ein einzigartiges Geschmackserlebnis – süß, aber nicht klebrig, einfach verführerisch und erfrischend.
Wieso wird ein Shot Prosecco oder Champagner gereicht?
Der kleine Champagner-Shot wird typischerweise neben dem Cocktail im Shotglas serviert – oft als aufregendes Extra interpretiert, hat er jedoch eine tatsächliche Funktion: Er dient als „Palate Cleanser“. Die säurehaltigen, prickelnden Bläschen im Prosecco oder Champagner helfen, den Gaumen zwischen den Schlucken zu reinigen.
Warum ist das wichtig? Der Pornstar Martini ist ein Cocktail voller intensiver Aromen. Die Süße der Vanille, die Fruchtigkeit des Passionsfruchtsafts und die Cremigkeit beanspruchen die Geschmacksnerven. Durch den Schluck Prosecco zwischendurch „resettest“ du quasi deine Zunge – und kannst jedes Mal aufs Neue alle Facetten des Geschmacks genießen.
Wie wird der Shot getrunken?
Entweder vor dem ersten Schluck des Cocktails – so wie bei einem klassischen Amuse-Bouche – oder abwechselnd: ein paar Schlucke Cocktail, dann ein kleiner Shot Prosecco. Es gibt allerdings auch Leute, die den Prosecco direkt in den Cocktail schütten. Das ist nicht traditionell, aber hey – Geschmack ist subjektiv!
Originalrezept für einen perfekten Pornstar Martini

Du möchtest einen perfekten Pornstar Martini zuhause mixen? Hier ist das Rezept, das am nächsten an das Original aus dem LAB herankommt:
Zutaten für 1 Glas: - 45 ml Vanille-Vodka - 20 ml Passionsfruchtlikör (z. B. Passoã oder Giffard) - 30 ml frisches Passionsfruchtpüree oder -saft - 15 ml Limettensaft (frisch gepresst) - 15 ml Vanillesirup - 1/2 Passionsfrucht zum Garnieren - 1 Shot Prosecco oder Champagner (ca. 50 ml) - Viel Eis
Zubereitung:
- Alle Zutaten außer dem Prosecco in einen Cocktailshaker mit Eis geben.
- Etwa 15 Sekunden kräftig schütteln.
- Durch ein Feinsieb doppelt abseihen, damit keine Fruchtstückchen im Glas landen.
- In ein gekühltes Martini-Glas gießen.
- Mit der halben Passionsfrucht dekorieren.
- Prosecco separat im Shotglas servieren.
Tipp: Wer es etwas weniger süß mag, kann den Vanillesirup auf 10 ml reduzieren oder auf einen halbtrockenen Prosecco achten.
Lässt sich der Pornstar Martini auch alkoholfrei zubereiten?
Ja – und zwar ziemlich gut! Für alle, die auf Alkohol verzichten möchten oder müssen, lässt sich ein alkoholfreier Pornstar Martini ebenfalls zaubern. Ein paar Tipps:
- Vanille-Vodka ersetzen: durch 40 ml alkoholfreien Aperitif mit Vanillearoma oder Vanilleextrakt mit weißem Traubensaft
- Passionsfruchtlikör: ersetzen durch Sirup mit frischer Zitrone, um die Balance zu erhalten
- Shot Prosecco: alkoholfreier Sekt (z. B. Schloss Vaux Zero, Söhnlein Brillant alkoholfrei)
Du wirst überrascht sein, wie nah die alkoholfreie Variante an das Original herankommen kann – intensiv, aromatisch und absolut genussvoll.
Welche Variationen gibt es?
Wie bei vielen beliebten Cocktails sind auch beim Pornstar Martini zahlreiche Variationen entstanden. Hier ein paar spannende Abwandlungen:
- Frozen Pornstar Martini: Alle Zutaten mit Crushed Ice im Blender mixen – ideal als Sommerdrink!
- Spicy Pornstar: mit einem Schuss Jalapeñosirup für eine pikante Note
- Berries & Passion: etwas Brombeersirup oder Himbeerlikör hinzufügen
- Coconut Pornstar: statt Vanille-Vodka Kokos-Vodka verwenden
Natürlich immer mit dem charakteristischen Shot Prosecco oder Sekt servieren – das macht den Pornstar Martini zu dem, was er ist.
Wie serviert man den Drink stilvoll?
Der Pornstar Martini lebt von Inszenierung. Wenn du ihn auf einer Party servierst, achte auf Folgendes:
- Ein klassisches Martiniglas oder Coupette verwenden, gut gekühlt
- Die halbe Passionsfrucht obenauf legen – sie schwimmt!
- Prosecco im Shotglas daneben stellen – idealerweise in einem Mini-Sektkelch
- Mit Goldstaub, essbarem Glitzer oder einem Zuckerrand verzieren für die Extravaganz
Welcher Vodka eignet sich am besten?
Für das beste Ergebnis benötigst du einen hochwertigen Vanille-Vodka. Hier unsere Empfehlungen:
| Marke | Eigenschaften |
|---|---|
| Absolut Vanilia | Weltweit beliebt, intensiv süßlich |
| Grey Goose La Vanille | Premiumqualität, weich und elegant |
| Smirnoff Vanilla | Rund und kräftig – guter Allrounder |
Alternativ kannst du auch normalen Vodka mit ein paar Tropfen echtem Vanilleextrakt aromatisieren – das funktioniert ebenfalls.
Der Partyhit, der auch Zuhause überzeugt
Ob bei Mädelsabenden, Geburtstagsfeiern oder als edle Cocktailüberraschung zum Dinner – der Pornstar Martini ist ein Drink, der für Aufmerksamkeit sorgt. Er ist nicht nur besonders schmackhaft und edel, sondern bringt mit seiner charakteristischen Art auch Spaß und Leichtigkeit ins Glas. Wer ihn einmal probiert hat, versteht schnell, warum dieser Cocktail in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erfahren hat.
Das Beste daran: Mit ein wenig Vorbereitung und hochwertigen Zutaten lässt sich der Pornstar Martini auch zu Hause problemlos zaubern. Perfekt also für alle Genießer, die moderne Mixologie selbst erleben wollen – aber lieber in den eigenen vier Wänden statt an der Bar.
Prost – oder wie wir in der Cocktailszene sagen: Cheers to shaking things up!


