Diese Pflanze schützt effektiv vor Mücken – und es ist nicht Zitronengras

Diese Pflanze schützt effektiv vor Mücken

Der Sommer bringt lange Abende im Freien, aber leider auch summende Störenfriede. Wer schon einmal ein gemütliches Abendessen auf dem Balkon abbrechen musste, weil Mücken ungebeten mit am Tisch saßen, weiß, wie nervig das sein kann. Viele greifen dann zu Kerzen oder Sprays mit Zitronengras, doch es gibt eine weniger bekannte Pflanze, die erstaunlich wirkungsvoll ist: der Duftgeranie, auch Pelargonium genannt.

Welcher Geranie vertreibt Mücken?

Die sogenannte Duftgeranie verströmt Aromen, die Menschen als angenehm empfinden – Zitrone, Rose oder sogar Minze –, die aber Mücken zuverlässig fernhalten. Der Clou liegt in den ätherischen Ölen der Blätter. In vielen südfranzösischen Gärten sieht man sie im Sommer auf Fensterbänken oder Terrassen: Bunte Blätter, die nicht nur dekorativ wirken, sondern gleichzeitig die kleinen Plagegeister fernhalten. Ein Nachbar erzählte mir einmal, er könne seit Jahren ohne chemische Mückensprays draußen essen – dank seiner Balkonkästen voller Pelargonien.

So nutzt man die Geranie gegen Mücken

Am wirksamsten ist die Pflanze, wenn man ihre Blätter leicht zwischen den Fingern verreibt. Dabei setzt sie ihren intensiven Duft frei, den Mücken meiden. Ein Trick, den ich selbst ausprobiert habe: ein paar Blätter über die Arme reiben, bevor man sich abends in den Garten setzt. Wer lieber passiv bleibt, stellt einfach mehrere Töpfe ans Fenster oder auf den Balkon – schon das genügt oft, um die Insekten fernzuhalten. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind natürliche Gerüche wie die von Geranien eine gute Ergänzung zum klassischen Mückenschutz.

Tipps zur Pflege des Anti-Mücken-Geraniums

Damit die Pflanze lange Freude bereitet, sollte man ein paar Dinge beachten. Frost verträgt sie nicht, deshalb empfiehlt es sich, die Geranie in Töpfen zu halten und im Winter ins Haus oder in ein frostfreies Gewächshaus zu stellen. Sie mag einen sonnigen Standort und einen lockeren, nährstoffreichen Boden. Im Frühjahr lohnt es sich, ein wenig Kompost oder Blumendünger unterzumischen. Regelmäßiges Entfernen verwelkter Blätter fördert neues Wachstum – und sorgt gleichzeitig für kräftige Aromen. Vergisst man das Gießen, nimmt sie es übel, also: besser einmal zu viel als zu wenig Wasser.

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Matteo Fischer

Ich heiße Matteo. Schon seit meiner Kindheit begeistert mich das Kochen – auf diesem Blog teile ich meine Tipps, Rezepte und meine Leidenschaft für die kulinarische Welt.

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