Diese 7 industriellen Kuchen sind laut Experten am schädlichsten

industriellen Kuchen

Sie sind bunt verpackt, praktisch und beliebt – vor allem bei Kindern. Doch viele industriell hergestellte Kuchen und Kekse sind echte Gesundheitsfallen. Eine aktuelle Analyse deckt auf, welche Produkte Sie besser im Regal lassen sollten.

Wenn Süßes zur Zuckerbombe wird

Ob für die Brotdose, das Nachmittagstief im Büro oder die schnelle Belohnung zwischendurch – Fertigkuchen und Kekse gehören für viele zum Alltag. Doch was bequem klingt, hat oft einen hohen Preis für die Gesundheit. Eine Untersuchung von 24 beliebten Produkten zeigt: Mehr als zwei Drittel schneiden mangelhaft ab – vor allem wegen übermäßigem Zuckergehalt, gesättigten Fettsäuren und chemischen Zusatzstoffen.

So enthalten beispielsweise die Doodingues à la fraise ganze 23 g Zucker pro Portion – fast die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis für Kinder. Auch bei anderen Marken wurde genau hingeschaut.

Diese Produkte fielen besonders negativ auf

Die Testergebnisse zeigen: Viele bekannte Markenprodukte sind wahre Kalorienfallen. Diese sieben Kandidaten schneiden besonders schlecht ab:

  • Milka Choco Pépites – auffällig hoher Salzgehalt
  • Bonne Maman Sablés au chocolat au lait – viel gesättigtes Fett
  • Granola von LU – ebenfalls stark fetthaltig
  • Kinder Délice, Lulu L’ourson & Goûter fraise P’tit Déli – überladen mit künstlichen Zusatzstoffen
  • Doodingues von Casino – zuckrige Spitzenreiter

Diese Produkte enthalten oft mehr als neun verschiedene Additive, von Aromen über Emulgatoren bis hin zu Konservierungsstoffen. Eine Kombination, die besonders für Kinder bedenklich sein kann – nicht zuletzt wegen möglicher Effekte auf das Verhalten oder den Stoffwechsel.

Schon gewusst? Laut U.S. Pharmacopeia zählt Honig, neben Milch und Olivenöl, zu den meistgefälschten Lebensmitteln. Bei Keksen geht es weniger um Fälschung – aber um massive Verarbeitung.

Was beim Blick auf die Verpackung wirklich zählt

Ein hilfreiches Kriterium beim Einkauf: die Zutatenliste. Je kürzer und verständlicher, desto besser. Produkte mit wenigen, natürlichen Bestandteilen wie Mehl, Eier, Butter und Zucker sind klar im Vorteil gegenüber jenen mit Sirope, modifizierter Stärke oder E-Nummern.

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Die Bio-Zertifizierung ist zwar kein Garant für Perfektion, aber sie limitiert den Einsatz von Zusatzstoffen. Besonders kritisch sind etwa:

  • Phosphate in Backtriebmitteln – sie können den Kalziumhaushalt beeinträchtigen
  • Emulgatoren – im Verdacht, das Mikrobiom im Darm zu stören
  • Künstliche Farbstoffe – manche stehen in Zusammenhang mit Hyperaktivität bei Kindern

Die bessere Wahl: Diese Produkte schneiden gut ab

Nicht alle industriellen Backwaren sind gleich. Zwei Produkte stachen im Test positiv hervor:

  1. Gerblé Moelleux Chocolat Noix – 13/20 Punkte, Nutri-Score B
  2. Bio Village Schoko-Kekse (Marque Repère) – 12/20 Punkte, Nutri-Score E

Beide enthalten weniger Additive, setzen auf wertigere Fette wie Rapsöl oder Butter, und verzichten auf Glukosesirup.

Fünf typische Sorten im Check

Ein Blick auf gängige Supermarktprodukte zeigt, worauf es ankommt:

  • Bio-Butterkeks natur
    → Wenige Zutaten, guter Fett-Zucker-Wert, solide Wahl
  • Gelee-Biskuit mit Erdbeerpüree
    → Hauptzutat: Glukosesirup, extrem süß – besser vermeiden
  • Bio-Haferkekse mit Schokolade
    → Gute Ballaststoffquelle, Rapsöl statt Palmfett – sinnvoller Snack
  • Schoko-überzogene Kekse
    → Palmöl, hohe Fett- & Zuckerwerte – nur gelegentlich
  • Sandwich-Keks mit Vanillefüllung
    → Viele industrielle Zutaten, sehr süß – absolut entbehrlich

Expertentipp: Wer selbst backt, hat die volle Kontrolle – besonders bei Kinder-Snacks. Und: Butter und Honig sind ehrlicher als Margarine und Sirup.

Fazit: Nicht jeder Keks ist gleich schlecht – aber viele sind problematisch

Die Analyse zeigt klar: Industrielle Kuchen und Kekse sind oft hochverarbeitete Produkte mit wenig Nährwert und vielen fragwürdigen Zutaten. Wer regelmäßig zu solchen Snacks greift, sollte genau hinschauen – und wenn möglich, auf qualitativ bessere Alternativen oder Selbstgemachtes setzen.

Merksatz für den Einkauf: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser. Und wer die Inhaltsstoffe nicht aussprechen kann, sollte sie lieber nicht essen.

Bild von Matteo Fischer
Matteo Fischer

Ich heiße Matteo. Schon seit meiner Kindheit begeistert mich das Kochen – auf diesem Blog teile ich meine Tipps, Rezepte und meine Leidenschaft für die kulinarische Welt.

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